Kodokan Olsberg zieht erfolgreiche Halbjahresbilanz: Bürgermeister Potthoff und Vereinsvorstand im Dialog

Olsberg. Zwei Westdeutsche Meistertitel, drei Westfalenmeister und insgesamt zehn Medaillen bei den Westfalenmeisterschaften: Die Erfolgsbilanz des Kodokan Olsberg im ersten Halbjahr 2026 kann sich sehen lassen. Hinzu kommen zahlreiche weitere Podestplätze bei nationalen und internationalen Turnieren. Die Vorstandsmitglieder Sebastian Zahm und Tobias Klappert berichteten Bürgermeister Patrick Potthoff jetzt bei einem Besuch im Rathaus über die sportlichen Erfolge und die Nachwuchsarbeit des Vereins.

Die Bilanz fällt erfolgreich aus: Bei Kreis-, Bezirks-, Westfalen- und Westdeutschen Meisterschaften sowie bei nationalen und internationalen Turnieren konnten die Olsberger Judoka zahlreiche Titel und Medaillen gewinnen.

Besonders erfolgreich war die U13. Von 19 gestarteten Athletinnen und Athleten qualifizierten sich 17 für die Bezirksebene, 16 erreichten die Westfalenmeisterschaften in Witten. Dort gewann das Team insgesamt zehn Medaillen. Luisa Tiemens, Thea Kräling und Paul Dittrich wurden Westfalenmeister.

Bei den Westdeutschen Meisterschaften der U15 sicherten sich Jemimah Matanisiga und Valerie Schklar jeweils den Titel. Matanisiga gewann zudem den Thüringer Messe-Cup der U16 in Erfurt. Beim Landessichtungsturnier in Lünen holten die Olsberger Judoka insgesamt 13 Medaillen.

Auch bei internationalen Turnieren war der Kodokan erfolgreich. Beim Turnier in Belgien gewannen Lia Del, Albert Kräling und Leif Bültmann jeweils Gold. Beim internationalen Turnier in Leverkusen belegte Jemimah Matanisiga den ersten Platz.

Die Nachwuchsarbeit des Vereins zeigt sich auch bei den Kaderaufnahmen. Felix Friedrich, Ben Labe, Jan Schirrey, Jemimah Matanisiga, Jule Dittrich und Paul Dittrich wurden in den Bezirkskader aufgenommen. Zudem erwarben Florian Scheer und Nico Berkenkopf den schwarzen Gürtel.

Bürgermeister Patrick Potthoff würdigte die sportlichen Leistungen und das Engagement des Vereins in der Nachwuchsarbeit. „Kampfsport fördert die soziale Erziehung, indem er klare Regeln, Respekt und Selbstkontrolle vermittelt, statt Aggressionen zu schüren“, betonte Potthoff. Neben der sportlichen Entwicklung leiste der Kodokan damit auch einen Beitrag zur persönlichen Entwicklung junger Menschen.

Für die zweite Jahreshälfte sind weitere Wettkämpfe geplant. Dazu gehören unter anderem internationale Turniere in Enschede und Hamburg. Der Kodokan Olsberg möchte dabei an die sportlichen Leistungen des ersten Halbjahres anknüpfen.