Heimatbund stellt das neue Jahrbuch „Strunzerdaal“ vor

Olsberg. Einmal Schnapszahl bitte, denn der 44. Strunzerdaal ist erschienen! Ab sofort liegt er an den bekannten Stellen zum Verkauf aus. Schon der Umschlag spiegelt wider, was diese Chronik ausmacht: ihre Vielseitigkeit. Rote Brücke, Philippstollen und Gevelinghauser Marienkapelle schmücken den Einband ebenso wie die Judokas von Kodokan und die Tanzmariechen.

Im Inneren geht es noch viel bunter zu. Und das soll auch so bleiben, darum wirbt Redaktionsleiter Willi Häger schon für die nächste Ausgabe: „Ob Einzelpersonen, Vereine oder andere öffentliche Einrichtungen – sie alle möchten wir ermuntern, durch ihre Beiträge in Wort und Bild den Strunzerdaal weiter zu einem Spiegelbild der Gegenwart und somit zu einem Geschichtsgedächtnis für künftige Generationen zu machen!“

Nur über eine Chronik wie diese erfahren die Menschen in Olsberg und seinen Dörfern, was es zum Beispiel mit der Hammerwiese im Elpetal und dem Bierloch in Wiemeringhausen auf sich hat, was Sattlergeselle Bernhard Göddecke aus Bigge einst auf Wanderschaft erlebte, was die Lieblingsorte für Teenager in Antfeld sind oder wie vor 50 Jahren aus Olsberg eine Stadt wurde. Und es bleibt bei den festen Rubriken, die alles gliedern: „In jeder Ausgabe kommen beispielsweise zum Thema Bildung unsere Schulen und Kindertagesstätten zu Wort, um neben deren Erziehungsauftrag auch ihre Bedeutung für das soziale Miteinander zu unterstreichen“, sagt Egon Specht vom Redaktions-Team. Vom Familientag rund um die Perlen des Lebens in den Kindergärten, über eine Wanderung der Grundschule auf den Olsberg bis hin zur 100-Jahr-Feier der Schule an der Ruhraue erzählen Mitarbeitende aus den Einrichtungen selbst eindrucksvoll von ihrem Wirken.  „Ob Heimat, Pastoraler Raum oder Kunterbunt: Der Strunzerdaal ist sozusagen ein Kaleidoskop der Ereignisse eines Jahres und unserer Zeit“, ergänzt Udo Dünnebacke, Redaktionsmitglied und zugleich Ortsheimatpfleger in Gevelinghausen.

2025 war ein spannendes Jahr, in dem es gleich zwei Wahlen gab – mit einem Kanzler aus dem Sauerland und einem neuen Bürgermeister – und vieles mehr. Die Autoren berichten über schon bald historische Ereignisse wie diese und ordnen sie teils sogar ein. „Der Strunzerdaal will auch ein Geschichtsbuch für eine spätere Leserschaft sein. Deshalb gehört zum Rückblick auf das Jahr – neben den Ereignissen in der Stadt – auch unsere Rubrik Zeitgeschehen. Denn die derzeit instabile und bedrohliche weltpolitische Lage oder die globalen Umweltprobleme betreffen auch uns vor Ort“, betont Redaktionsmitglied Jochen Droste. Und: Aktuelle Ereignisse rücken in ein anderes Licht, wenn sie durch Informationen aus spannenden Berichten zu historischen Begebenheiten ergänzt werden.

Ein besonderer und geschichtsträchtiger Ort zwischen Olsberg und Brilon ist der Borberg. „Ein von Pilgern und Wanderern gern besuchter Seelenort ist die dortige Marien-Kapelle. Wir haben ihre 100-jährige Geschichte aus vorhandenen Informationen und eigenen Recherchen bei Zeitzeugen neu zusammengestellt“, berichtet Roland Menke von der Strunzerdaal-Redaktion über eine sehr exklusive Leistung der Autoren zum 100. Jahrestag der Kapelleneinweihung in diesem Jahr.

Das Redaktions-Team bedankt sich insbesondere bei Geschäftsleuten und Institutionen im Stadtgebiet: „Mit dem Kauf ihrer Anzeige ermöglichen sie weiterhin einen Verkaufspreis von 12 Euro.“ Und das für 194 Seiten Stadtgeschichte!

 

Verkaufsstellen Strunzerdaal

Antfeld: Willi Häger, Assinghausen: Lebensmittelmarkt Birkhölzer, Brunskappel: Klaus-Peter Körner, Elpe/Heinrichsdorf:  Südtiroler Backhaus und Herbert Hoppe, Gevelinghausen: Udo Dünnebacke, Wiemeringhausen: Bäckerei Caspari, Wulmeringhausen: Stefan Rösen, Olsberg-Bigge: Apotheke am Markt, Käpt’n Book, Liese im HIT-Markt, Sparkasse Mitten im Sauerland, VerbundVolksbank OWL, Volksbank Sauerland