Olsberg/Bigge. Voraussichtlich im Frühjahr 2027 können die Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs Bigge-Olsberg ihr neues Domizil in der Ramecke nutzen. Dieses Datum nannten Mia Hinrichs und Jens-Wilhelm Brand vom Projektsteuerungsbüro CONSTRATA in der jüngsten Sitzung des Stadtrates. Dort informierte sie über den Stand des Projektes, mit dem der Löschzug auch baulich „fit für die Zukunft“ werden soll.
Besonders erfreulich: Die Projektkosten können – nach aktuellem Stand – nicht nur gehalten, sondern sogar leicht unterschritten werden. Von Gesamtkosten in Höhe von 10,17 Mio. Euro geht Mia Hinrichs derzeit aus. Das wären rund 410.000 Euro – oder rund 4 Prozent – weniger als geplant. Da alle Ausschreibungen abgeschlossen sind, sinke das Risiko für jetzt noch mögliche Kostensteigerungen kontinuierlich, so die Projektsteuerin.
Derzeit laufen die Arbeiten zum Innenausbau des Gebäudes; die Dach- und Fassadenarbeiten sind weitgehend abgeschlossen – mit Ausnahme der Fahrzeughalle. Dort wurde in der Vergangenheit eine Umplanung erforderlich: Die so genannten „Sandwich-Dachelemente“ hatten sich als ungeeignet erwiesen, um darauf die geplante Photovoltaik-Anlage anzubringen. Deshalb mussten die Planer auf eine so genannte PIR-Dämmung mit einen hochwirksamen Hartschaum-Dämmstoff umschwenken.
Problem: Weil dafür weitere Genehmigungen erforderlich waren und auch Lieferfristen beachtet werden mussten, hat es einige Wochen Zeitverzug gegeben – ebenso wie durch den vergangenen Winter, der auch Baustillstand mit sich gebracht hat. Auf rund acht Wochen bezifferte Mia Hinrichs die Verzögerung. Allerdings: Durch die Umplanung auf die neue Dach-Dämmung können „unterm Strich“ sogar Kostenvorteile erzielt werden.
Statt wie geplant im Februar soll das Feuerwehrhaus nun Ende April 2027 bezugsfertig sein, erwartet Mia Hinrichs – der kommende Winter bleibe aber ein Unsicherheitsfaktor. Da aber vor allem Arbeiten im Gebäude anstehen, sollten sich die Auswirkungen der Witterung in Grenzen halten.
Bürgermeister Patrick Potthoff würdigte die Entwicklung des Großprojektes – insbesondere die Finanzen befinden sich „in einem guten Korridor“.