Bigge. Damit der Verkehr auch künftig gut und störungsfrei rollen kann: Die Stadt Olsberg will einen Abschnitt der Hauptstraße in Bigge sanieren– und zwar konkret die Strecke zwischen dem Kreisverkehr am Erikaneum und dem Bahnübergang Talstraße. Bei einer Enthaltung gaben jetzt die Mitglieder des Ausschusses Planen und Bauen dem Stadtrat die Empfehlung, in seiner nächsten Sitzung das Vorhaben zu beschließen.
Der städtische Bauleiter Jan Tillmann informierte jetzt die Ausschussmitglieder über das Projekt und den Ablauf. Hintergrund: Wegen des nicht mehr guten Gesamtzustands der Straße hält die Stadtverwaltung bloße Unterhaltungsmaßnahmen an dem rund 520 Meter langen Straßenabschnitt für nicht sinnvoll. Stattdessen soll zum einen die Fahrbahn der Hauptstraße neu aufgebaut werden. Und zum anderen werden die Regeneinläufe erneuert, schadhafte Randsteine ausgetauscht und auch die Bushaltestelle am Bahnhof Bigge erneuert.
Die Arbeiten sollen in der Woche vom 24. bis 28. August – also der letzten Woche der Sommerferien - beginnen und in der Woche vom 19. bis 23. Oktober – der ersten Woche der Herbstferien - beendet werden. Vorteil: Die nötige dreitägige Vollsperrung während der ersten Arbeitswoche sowie eine weitere Vollsperrung während der letzten Arbeitswoche für die abschließende Asphaltierung fallen so in die deutlich verkehrsärmeren Ferienzeiten. Insgesamt sind für die Baumaßnahme sieben Wochen vorgesehen.
Während dieser Zeit wird der entsprechende Abschnitt der Hauptstraße als Einbahnstraße von Olsberg in Richtung Bigge geführt und weitgehend nutzbar sein. Für die umgekehrte Fahrtrichtung – also von Bigge nach Olsberg – stehen Umleitungen über die Umgehungsstraße sowie über die Stadion- und Bahnhofstraße zur Verfügung.
Besonders wichtig: Während der gesamten Bauphase – mit Ausnahme der Vollsperrungen - werden die Geschäfte und Betriebe, die sich an der Hauptstraße befinden, stets erreichbar sein. Das Gleiche gilt für die Anlieger-Grundstücke: Auf der südlichen Seite der Hauptstraße können die Gebäude mit dem Auto aus Richtung Olsberg erreicht werden; auf der nördlichen Seite über die Umfahrung auf der rückwärtigen Seite der Gebäude. Für Fußgänger gibt es an der Hauptstraße keine Einschränkungen.
Natürlich sei ein Bauprojekt an solch zentraler Stelle – es handele sich um die meistbefahrene Straße im Stadtgebiet - nicht ohne gewisse Einschränkungen umsetzbar, erläuterte Jan Tillmann. Sowohl die Stadt Olsberg wie auch die beauftragten Unternehmen seien jedoch bestrebt, diese Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren. Die Stadt Olsberg setzt auf Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen.
Nach der Beschlussempfehlung durch den Ausschuss wird voraussichtlich der Stadtrat in seiner Sitzung am 21. Mai abschließend über das Projekt entscheiden. Bereits im April hatte die Stadt Olsberg die Anlieger über die Planungen informiert.