Hüttenstraße in Olsberg soll 2023 erneuert werden

24.11.2022



Olsberg
. Es ist – noch einmal – ein bauliches Großprojekt, das im kommenden Jahr in Olsberg startet. Aber es wird – da sind sich alle Beteiligten sicher – erhebliche Verbesserungen mit sich bringen: Zum einen für die Verkehrsteilnehmer auf der Hüttenstraße; zum anderen aber auch für die Anlieger. Ein Abschnitt der Hüttenstraße soll grundlegend saniert und umgestaltet werden. Jetzt hat die Stadt Olsberg zum einen die Anlieger, aber auch die Mitglieder des Auschusses Planen und Bauen über den aktuellen Sachstand informiert.

Hintergrund: Die Hüttenstraße ist im Bereich zwischen der Kampstraße und der Gierskopp stark sanierungsbedürftig – Autofahrer können ein Lied davon singen. Deshalb soll der Abschnitt der Hüttenstraße zwischen der Einmündung der Kampstraße bis zur Firma Olsberg komplett saniert werden – aber zum Teil auch umgestaltet. Neben einer Erneuerung von Fahrbahnen und Gehwegen wird der Streckenabschnitt auch mit Radfahr-Angebotsstreifen ausgestattet. So gibt es künftig für alle Verkehrsteilnehmer mehr Sicherheit.

Die aktuell vorhandenen zahlreichen – verkehrstechnisch problematischen – Anbindungen von städtischen Straßen sollen neu geordnet und insgesamt reduziert werden. Das ist auch eine Forderung des Landesbetriebs Straßen.NRW. Neben dem reinen Straßenbau wird auch eine Erneuerung der Kanalisation sowie weiterer Versorgungsleitungen erfolgen. Grundsätzlich gilt: Das Großprojekt ist eine Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Olsberg mit der Straßenbauverwaltung des Landes NRW – schließlich ist die Hüttenstraße ein Abschnitt der Landesstraße L743.

Klar ist auch: Machbar sind solch umfangreiche Tiefbauarbeiten nur unter Vollsperrung der Hüttenstraße – auch, um damit auf der vergleichsweise engen Fahrbahn den rechtlichen Vorgaben des Arbeitsschutzes nachzukommen. Im Jahr 2023 soll der Abschnitt von der Kampstraße bis zum Parkplatz westlich des Pförtnergebäudes der Firma Olsberg erneuert werden. Dadurch soll unter anderem auch sichergestellt werden, dass die Straßenanbindungen von Lingelscheid, Kirchstraße und Am Tannenköpfchen  trotz der Baumaßnahme im kommenden Jahr genutzt werden können. Die restlichen Straßenbauarbeiten finden dann nach der Winterpause im Jahr 2024 statt.

Während der Bauphase soll der überörtliche Verkehr – vorwiegend der Lkw-Verkehr – in das Gierskopp- sowie Medebachtal über die Kreisstraße von Assinghausen nach Bruchhausen umgeleitet werden. Der innerstädtische Umleitungsverkehr erfolgt dagegen über die städtischen Straßen Zur Grotte, Triftweg, Rutsche und Heidfeldstraße. Auch die Busse des öffentlichen Personennahverkehrs können diese Wegeverbindung für ihren Linienverkehr zwischen Bruchhausen, Elleringhausen und Olsberg nutzen.

Derzeit führt die Stadt Olsberg vorbereitende Straßenplanungen und Abstimmungen mit der Bürgerschaft und Anliegern durch. Auch in der Sitzung des Ausschusses Planen und Bauen Mitte November hat die Stadtverwaltung über die aktuellen Sachstände sowie die Ergebnisse einer ersten Anliegerversammlung informiert. Wichtige Information für die Anlieger: Zwar handelt es sich bei dem Projekt im Grundsatz um eine beitragspflichtige Erneuerung der Gehwege - nach den aktuellen Förderrichtlinien des Landes NRW zu den so genannten „Straßenausbaubeiträgen“ werden aber 100 Prozent der Anliegeranteile vom Land gefördert. Für die Anlieger sollen damit keine Kosten anfallen.

In Kürze wird die Stadt zudem die Anwohnerinnen und Anwohner der Kampstraße zu einer weiteren Anliegerversammlung einladen. Thema sollen dann Planungen sein, eine private Zuwegung auf die Kampstraße zu schaffen. Auf diese Weise könnte zum einen eine – verkehrlich problematische – Wegeanbindung auf die Hüttenstraße wegfallen. Und zum anderen könnte ein – dringend notwendiger, bisher aber nicht vorhandener – Wendehammer am Ende der Kampstraße angelegt werden.

Das Team der Stadtverwaltung sei sich bewusst, dass nur mit einer guten Vorbereitung die Bauarbeiten voraussichtlich im April 2023 begonnen und zügig abgewickelt werden können, so Bürgermeister Wolfgang Fischer. Gleichwohl gelte, dass ein Projekt mit einer solchen Größenordnung immer auch Beeinträchtigungen für Anlieger und Verkehrsteilnehmer mit sich bringen werde. Gemeinsam sei man bestrebt, möglichst einfache und machbare Lösungen zu finden, betont Bürgermeister Fischer: „Und ich bin überzeugt, dass am Ende alle von dem Zustand, der nun geschaffen wird, profitieren werden.“

 
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