Mehr Platz für Betriebe: Planverfahren für Gewerbegebiet "Auf der Heide" startet

16.03.2021

Bigge. Mehr Platz für Gewerbebetriebe in der Stadt Olsberg: Die Mitglieder des Ausschusses Planen und Bauen haben jetzt den „Startschuss“ für ein Bebauungsplanverfahren gegeben, um das Gewerbegebiet „Hohler Morgen“ in Bigge in Richtung Gevelinghausen zu erweitern.

„Gewerbegebiet Auf der Heide – westliche Erweiterung“ ist die Bezeichnung des Planentwurfs. Damit könnten rund 4,9 Hektar neue Gewerbeflächen entstehen. Das Vorhaben beschäftigt Kommunalpolitik und Verwaltung in Olsberg schon seit längerem: Erstmals im Frühjahr 2018 wurde eine Machbarkeitsstudie zu dem Projekt vorgestellt, weitere Untersuchungen – auch zu den planungsrechtlichen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen – folgten. Jetzt stellte Stadtplaner Carsten Lang vom Planungsbüro WoltersPartner einen Vorentwurf für das Areal vor.

Das Plangebiet soll das Gewerbegebiet „Hohler Morgen“ in westlicher Richtung fortsetzen, erläuterte Carsten Lang – zur Ortsgrenze von Gevelinghausen gebe es nach wie vor einen großen Abstand, so dass kein „Zusammenwachsen der Siedlungsstrukturen“ zu erwarten sei. Erschlossen werden soll das Gelände durch eine – leicht gekrümmte – Verlängerung der Straße „Zum hohlen Morgen“, die dann in einem Wendehammer endet. Von diesem Wendehammer gibt es – für Fußgänger und Radfahrer - noch eine Verbindung zur Kreisstraße.

Die Gebäudedächer im neuen Gewerbegebiet sollen mit einer extensiven Begrünung versehen werden – wenn sie denn nicht für Energieerzeugung durch Photovoltaik genutzt werden. Zum einen, so erläuterte Carsten Lang, halten solche Dächer Niederschlagswasser zurück – zum anderen sorgen sie „gegenüber Bitumenbahnen für eine Verbesserung des Landschaftsbilds“.

Einstimmig beschlossen die Ausschussmitglieder, für die Erweiterung des Gewerbegebiets ins Bebauungsplanverfahren zu starten – inklusive einer frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit. Bürgermeister Wolfgang Fischer unterstrich, dass sich die Stadt Olsberg aktuell nicht im Eigentum der betreffenden Grundstücke befinde – dazu sei bereits ein Umlegungsverfahren angestoßen. Hubertus Schulte, Leiter des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung: „Wenn alles gut läuft, könnten sich im Jahr 2023 erste Betriebe ansiedeln.“

 
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