Obere Sachsenecke: Neuer Parkplatz soll für Grund- und Sekundarschule entstehen

15.03.2021

Olsberg. Im Bereich der Oberen Sachsenecke soll ein neuer Parkplatz mit insgesamt 45 Stellplätzen für die Sekundarschule sowie die Grundschule Olsberg entstehen. Mit breiter Mehrheit hat jetzt der Ausschuss Planen und Bauen die Stadtverwaltung beauftragt, eine entsprechende Ausführungsplanung zu erstellen, die dann Basis für Bauantrag und Ausschreibung sein könnte.

Grundlage für die Planungen ist das neue Verkehrskonzept für die Obere Sachsenecke. Es regelt nicht nur die verkehrliche Anbindung des geplanten Convivo-Wohnparks sowie der weiteren Flächen des ehemaligen Krankenhaus-Grundstücks an die Sachsenecke, sondern soll auch die Erschließung der beiden Schulen sicherstellen. Hinzu kommt: Durch den Wegfall des früheren Krankenhaus-Parkplatzes im Zuge der „Grundstücks-Revitalisierung“ entstehe ein Bedarf an Ersatz-Parkplätzen für Lehrer sowie Eltern im Umfeld der Schulen, argumentiert die Stadtverwaltung. Entstehen soll der Parkplatz oberhalb des geplanten Kreisels sowie der „Kiss&Ride“-Anlage.

Anhand von Zählungen hat die Stadtverwaltung einen Bedarf von 39 Stellplätzen ermittelt. Plus einer „Reserve“ von sechs Stellplätzen – etwa für Elternsprechtage oder Mehrbedarf durch den Wegfall des Sekundarschul-Teilstandortes Bestwig – sei die geplante Anlage durchaus angemessen, argumentiert Bürgermeister Wolfgang Fischer. Hinzu komme, dass eine Umplanung des Eingangsbereichs der Grundschule nötig sei: „Da gehören keine Autos hin.“ Auch Ausschussvorsitzender Uwe Lingenauber (CDU) warb um Zustimmung: „Diese Planung ist das absolute Minimum.“

Für die SPD-Fraktion bezweifelte Astrid Hiller die Dringlichkeit der Anlage – es gebe im Umfeld der Schulen ausreichend Parkmöglichkeiten – direkte Investitionen in die Schulen seien sinnvoller. Bürgermeister Fischer hielt die Argumentation für nicht stichhaltig: „Selbst im oberen Bereich reichen die Parkflächen nicht.“ Auch Jean-Philippe Franke (CDU) bewertete das Projekt als angemessen: Man könne nicht von anderen – etwa der Elisabeth-Klinik – fordern, Parkflächen-Probleme zu beseitigen, dann aber für die eigenen Gebäude „seine Hausaufgaben nicht machen“.

Mit einer Mehrheit von elf Stimmen – bei drei Nein-Stimmen und einer Enthaltung – gaben die Ausschussmitglieder „grünes Licht“ für die Planungen. Die Verwaltung wird nun im Rahmen der Gesamtplanung die Ausführungsplanung sowohl für die Verkehrsanlagen um den geplanten Convivo Wohnpark, als auch die Zufahrten und fußläufigen Verbindungen zu den Schulen erstellen - einschließlich der neu zu gestaltenden Vorplätze und Parkplätze. Spätestens im Sommer könnten dann ein Bauantrag  gestellt und parallel die Arbeiten für 2021/2022 ausgeschrieben werden.

 
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