Die Stadt Olsberg

Die Stadt Olsberg

Die Stadt Olsberg

 

.... wurde im Zuge der kommunalen Neugliederung des Landes Nordrhein-Westfalen am 1.1.1975 durch den Zusammenschluss der seit 1969 bestehenden Stadt Bigge-Olsberg und den Gemeinden Antfeld, Assinghausen, Bruchhausen, Brunskappel, Elleringhausen, Elpe,  Helmeringhausen, Wiemeringhausen und Wulmeringhausen aus dem Amt Bigge sowie der Gemeinde Gevelinghausen aus dem Amt Bestwig gegründet. Die Stadt gehört zum Hochsauerlandkreis.

Olsberg hat am 31.12.2013 14.811 Einwohner mit Hauptwohnsitz und 16.132 Einwohner einschließlich Nebenwohnsitz. Das Stadtgebiet ist 117 qkm groß. Etwa 63 % sind bewaldet.

Olsberg liegt in einem weiten Tal, das von einem Kranz bewaldeter Höhen umgeben ist. In diesem Talkessel wendet die von Süden zufließende junge Ruhr ihren Lauf nach Westen und bildet beim Verlassen des Stadtgebietes in der Gemarkung Bigge den niedrigsten Punkt des Stadtgebietes mit 313 m über NN. Heben sich die Berge in nördlicher Richtung im Antfelder Forst bis zu 560 m über NN vom Ruhrtal ab, so wird in südöstlicher Richtung – nur knapp 10 km entfernt – schon der Langenberg als höchster Berg Nordrhein-Westfalens mit 843 m erreicht. Olsberg ist damit die einzige kommunale Einheit im Westen der Bundesrepublik, deren topographisches Relief einen Höhenunterschied von 530 m aufweist. Mehr als 50 Berge mit über 500 m Höhe erheben sich im Stadtbereich und prägen das Landschaftsbild im Süden der Stadt.

In vier Tälern liegen jeweils zwei Ortschaften:

Im Medebach-/Gierskopptal am Fuße des Istenberges mit den historisch bedeutsamen vier Porphyrfelsen die Orte Bruchhausen und Elleringhausen. Im Ruhrtal Assinghausen und Wiemeringhausen, im Negertal Brunskappel und Wulmeringhausen. Und im Elpetal liegen Gevelinghausen und Elpe mit der ehemaligen Bergarbeitersiedlung Heinrichsdorf. Dieser Ortsteil in der Höhenlage von 630 m ist die höchstgelegene Siedlung der Stadt.

Die östliche Stadtgrenze bildet auf 2,5 km Länge zu Willingen/Upland die Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen. Hier verläuft auch die Wasserscheide zwischen Rhein und Weser. Südlicher Nachbar ist die Stadt Winterberg.

Mit der Stadt Schmallenberg ist die Stadt Olsberg nur durch einen Punkt nahe dem Elper Steinmarkskopf verbunden. Hier beginnt auch die westliche Grenze zur Gemeinde Bestwig. Im Norden bildet die Antfelder Gemarkung zum Kallenhardter Wald eine etwa 4 km lange Grenze zwischen Hochsauerlandkreis und Kreis Soest (Stadt Rüthen).

Die Wirtschaftsstruktur von Olsberg ist geprägt durch Gewerbe und Industrie sowie von privaten und öffentlichen Dienstleistungen. Als zweites wichtiges Standbein sind der Tourismus und das Gesundheitswesen zu nennen. Der Tourismus nimmt in unserer Stadt eine besondere Stellung ein. Den Grundstein legte 1894 Dr. Grüne, ein Schüler Pfarrer Kneipps, mit dem Bau eines Sanatoriums. Im Gesundheitswesen sind neben der Elisabeth-Klinik, eine Fachklinik für Orthopädie, Rheumatologie, Unfall- und Wiederherstellungs-Chirurgie, Innere Medizin, das Geriatrische Zentrum Olsberg, nämlich die Klinik am Stein sowie das Deutsche Aslan-Institut mit der ASLAN-Kurpark-Klinik zu nennen.

Olsberg hat lebendige Dörfer. Beleg dafür ist die "größte Bürgerinitiative Deutschlands", nämlich der Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Der Bezeichnung des Wettbewerbs wurde richtigerweise "Unser Dorf hat Zukunft" angefügt. Assinghausen konnte 1989 eine Goldmedaille auf Bundesebene erringen. Elleringhausen erzielte im Landeswettbewerb Gold und im Bundeswettbewerb Silber. Bruchhausen setzte allem die Krone auf: Das Dorf an den Steinen errang im europäischen Wettbewerb für Grün in Städten und Dörfern "Entente Florale" 1998 die Goldmedaille und zählt damit zu den schönsten Dörfern Europas.

Quelle: Stadt Olsberg – Bilder aus der Geschichte ihrer Dörfer, Herausgeber Heimatbund der Stadt Olsberg

 
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