Kneipp ErlebnisPark: Kräuter in Hochbeeten brauchen Zeit zum Wachstum

30.06.2020

Olsberg. Trotz – oder vielleicht auch gerade wegen – der besonderen Umständen der Corona-Zeit: Die RastOrte des neuen Kneipp ErlebnisParks in Olsberg und Bigge haben sich während der vergangenen Wochen zu wahren „Besuchermagneten“ entwickelt. Sehr zur Freude der Stadt Olsberg – die aber gleichzeitig an alle Einheimischen und Gäste appelliert, ihre Liebe zum Kneipp ErlebnisPark nicht „durch den Magen gehen“ zu lassen.

Denn: Immer wieder muss das Team der Stadt Olsberg feststellen, dass am RastOrt Ernährung und Kräuter – auf dem Gelände des früheren Minigolfplatzes – die Kräuter, die in den Hochbeeten gepflanzt worden sind, regelrecht „abgeerntet“ werden. Das große Interesse am Kneipp Erlebnispark sei erfreulich, so Elisabeth Nieder, Allgemeine Vertreterin des Olsberger Bürgermeisters – allerdings gehöre dazu auch, Regeln zu beachten. Eine davon: Das Betrachten, Riechen und Berühren der Kräuter in den Hochbeeten des Kneipp Erlebnisparks ist gestattet – nicht aber das Pflücken.

Rund zwei Jahre, so Elisabeth Nieder, brauchen die Kräuter, um an ihren neuen Standorten anzuwachsen und sich zu entwickeln: „Wenn sie nun bereits abgepflückt werden, wird die weitere Entwicklung insgesamt verhindert.“ Der Kneipp ErlebnisPark solle allen Menschen, die hier unterwegs sind, Freude machen und positive Erlebnisse vermitteln: „Gerade deshalb ist es wichtig, den Pflanzen ein Wachstum zu ermöglichen und sie nicht einfach herauszureißen.“ Schilder am RastOrt Ernährung und Kräuter weisen auf das „Pflück-Verbot“ hin.

Bei einer normalen Entwicklung seien nach etwa zwei Jahren alle Interessierten eingeladen, „zu schmecken, zu riechen und zu entdecken“, unterstreicht Elisabeth Nieder – eine „Ernte“ in Mengen für die heimische Küche sei aber auch dann nicht möglich: „Schließlich wollen wir, dass alle Besucher hier lange Freude an den Pflanzen haben.“

 
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