Grüner Smiley an neuer Geschwindigkeits-Messanlage: In Olsberger Orten mit Sicherheit richtig unterwegs

30.04.2020

Assinghausen.
Wer in den vergangenen Wochen mit dem Auto auf der B 480 in Assinghausen unterwegs war, hat am Ortsausgang Richtung Wiemeringhausen – hoffentlich – einen grünen, lächelnden Smiley gesehen. In diesem Fall steht der Smiley als Zeichen dafür, dass der Autofahrer mit 50 Stundenkilometer oder weniger Geschwindigkeit auf der Strecke ist. Wer dagegen einen roten, traurigen Smiley gesehen hat, kann sich sicher sein, dass er zu schnell gefahren ist.

Das lächelnde oder traurige Gesicht ziert das Display einer Geschwindigkeits-Messanlage, die seit einigen Wochen im Olsberger Stadtgebiet im Einsatz ist. Die Stadt Olsberg hat dieses Gerät auf Wunsch von sechs Ortsvorstehern angeschafft – im Rahmen des IKEK-Prozesses. Die Abkürzung steht für „Integriertes kommunales Entwicklungskonzept“ und soll besonders die Dörfer „fit für die Zukunft“ machen.

Und dazu gehört auch, dass in den Orten die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten eingehalten werden – „das bietet Sicherheit für Anwohner und Autofahrer gleichermaßen“, unterstreicht Bürgermeister Wolfgang Fischer. Auch Assinghausens Ortsvorsteher Ingo Hanfland – im Hauptberuf bei der Kreispolizeibehörde des HSK tätig – weiß: „Überhöhte Geschwindigkeit ist die Unfallursache Nr. 1.“ Neben der Unfallgefahr sorgt zu schnelles Fahren auch für mehr Lärmemissionen, die Anlieger dauerhaft belasten – Ingo Hanfland: „Wenn Höchstgeschwindigkeiten eingehalten werden, bringt das nicht nur ein Plus an Sicherheit, sondern mehr Lebensqualität für alle.“

Die Stadt Olsberg hat den Wunsch der Ortsvorsteher aus Assinghausen, Bruchhausen, Gevelinghausen, Helmeringhausen, Wiemeringhausen und Wulmeringhausen aufgenommen – die Messanlage soll nun ab sofort im Wechsel in diesem sechs Orten eingesetzt werden. Dabei gehe es keineswegs um einen „erhobenen Zeigefinger“ gegenüber den Verkehrsteilnehmern, unterstreicht Bürgermeister Wolfgang Fischer: „Wir wollen Autofahrer darauf aufmerksam machen, dass sie in unsere Ortschaften vom Gaspedal gehen – und Danke sagen, wenn sie das auch tun.“

Mehr als nur ein „Nebeneffekt“: Die neue Anlage, die an Straßenlaternen befestigt wird, erfasst – selbstverständlich anonym – Informationen über die Zahl der Fahrzeuge zu bestimmten Tageszeiten sowie die gefahrenen Geschwindigkeiten. Wolfgang Fischer: „Diese anonymen Daten können wichtige Informationen für die Verkehrsplanung liefern.“ Bürgermeister Fischer freut sich, dass mit dem Messgerät ein weiteres Ergebnis aus dem IKEK-Prozess umgesetzt werden konnte – denn schließlich sei es wichtig, dass das IKEK nicht „in einem Schrank Staub ansetzt“, sondern mit Leben gefüllt werde – Wolfgang Fischer: „Hier geht es ganz konkret um Projekte, die unsere Orte nach vorn bringen.“

 
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