Antfeld: Stadt will Planungen für neue Anbindung an B7 selbst vorantreiben

Antfeld: Stadt will Planungen für neue Anbindung an B7 selbst vorantreiben

Antfeld. Die Stadt Olsberg will eine Verbesserung des Ortes Antfeld bei der Anbindung an die B7 unterstützen. Einstimmig hat der Ausschuss Ordnung und Soziales die Stadtverwaltung jetzt beauftragt,  Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW zu führen, um eine Neuanbindung im Bereich der Straße „Sonneneck“ zu erreichen.

Das Ziel: Die Stadt Olsberg möchte eine Vereinbarung mit dem Landesbetrieb abschließen, um selbst die Planungsleistungen für diese Neuanbindung voranzutreiben zu können - im Auftrag von Straßen.NRW und gegen Kostenerstattung.  Hintergrund: Eine bessere Anbindung von Antfeld an die Bundesstraße wird im Ort bereits seit längerem diskutiert. Die erste Idee eines Kreisverkehrs „Oberdorf/Zum Schieferberg/B7“ wurde wieder verworfen - die Steigungsverhältnisse lassen an diesem Ort keinen Kreisel zu. In einem weiteren Schritt wurde dann untersucht, ob im Bereich „Sonneneck“ eine neue Anbindung geschaffen werden kann.

Dann aber, so der Landesbetrieb Straßen.NRW, sollten gleichzeitig die Einmündungen „Oberdorf“ und „Franz-Hoffmeister-Straße“ für den Autoverkehr abgebunden werden - der Einmündungsbereich „Sonneneck“ könnte dann zu einer Kreuzung abgeändert, mit Linksabbiegespuren ausgestattet werden und auch eine Fußgängerampel erhalten. Bei einer Einwohnerabstimmung hatten sich 77 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, die sich beteiligt hatten, für diese Variante ausgesprochen.

Allerdings: Der Landesbetrieb hat aktuell keine Kapazitäten, um diese Planungen kurzfristig weiter zu verfolgen - Straßen.NRW konzentriere momentan alle Kräfte auf die Sanierung maroder Brücken, erläuterte Marco Sudbrak, stv. Leiter des Fachbereichs Bürgerservice, öffentliche Ordnung, Soziales. Gleichwohl wolle die Stadt Olsberg hier erreichen, dass die Planungen für eine verkehrliche Verbesserung für Antfeld an dieser Stelle weitergehen. Daher wolle man dem Landesbetrieb anbieten, die Planungsleistungen - gegen Kostenerstattung - selbst zu koordinieren. Dabei würden die Planungen aber nicht vom Team der Stadtverwaltung erbracht, sondern an ein externes Büro vergeben.

Diese Idee stieß auf die einhellige Zustimmung der Ausschussmitglieder: Einstimmig gaben sie der Stadtverwaltung „grünes Licht“ für entsprechende Gespräche mit dem Landesbetrieb.

 
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